Rumänien 2007 – 10.

03.08.
Ein kleines Highlight auf einer solchen Tour ist für mich stets der Einkauf. Das klingt vielleicht etwas eigenartig, aber es macht mir wirklich großen Spaß während oder nach einem anstrengenden Tag oder an einem Ruhetag in einen Laden zu gehen und die Leckereien einzukaufen, nach denen mein Körper dürstet (und mein Geist auch). Im Grunde ist das aber auch ganz einfach zu verstehen: laut gesuender-abnehmen.com verbraucht ein 85Kg schwerer Mann während 6Std Radfahrens mal ganz locker mindestens 5000KCal Energie (folgendes angenommen: Rad fahren 21 – 24 km/h, Rennstil oder gemütlich, schnell, stärkere Belastung; da ich auf Tour idR. nicht so schnell unterwegs bin, dafür aber mit viel Gepäck, ist der Energieverbrauch sicherlich locker drin). Hinzu kommt natürlich noch der normale Energieverbrauch vor und nach dem Fahren und in der Nacht. Gerade wenn die Temperaturen höher sind und ich den ganzen Tag über fahre, kann ich abends nicht viel essen. Häufig esse ich auf Tour weniger, als im Alltag und so gönne ich mir unterwegs eben gern Leckereien wie Gummibärchen, Kekse udgl. und natürlich spendiere ich mir auch gern leckere Säfte oder einen guten Kakao.

Die Sonne schien heute in Strömen und so gönnte ich mir ein langes Frühstück und einen anschließenden Einkauf und Stadtbummel in Gheorgheni. Auf meine Frage an einen jungen Mann, ob es hier denn ein Internetcafe gebe, antwortete mir dieser, ob diese Stadt denn so aussähe, als würde es hier eines geben. Die Antwort war wohl nein, wenngleich im Zentrum durchaus ein paar wenige schöne, alte Häuser standen – und ganz nebenbei auch eine kleine Wehrkirche.
Den Großteil des Tages verbrachte ich denn aber liegend, dösend, essend und trinkend auf dem C’platz. Natürlich nutzte ich die Zeit und das Wetter, um meine Sachen mal wieder zu waschen. Wirklich sauber bekomme ich sie mit der Handwäsche zwar nicht, aber immerhin stinken sie mal etwas weniger.

Mein größtes Problem auf Tour hatte ich mit meinem Hintern und den Handgelenken, beides hat geschmerzt wie hulle, obwohl das Rad gut auf mich eingestellt war. Meine Hände griffen teure und achso ergonomisch Ergon Griffe, mein Hintern saß sich auf einem Red X Superlight platt und wund. Letzteren habe ich nach der Tour in die Tonne getreten… weil er die Tour, nebenbei bemerkt, auch nicht überlebt hat: das Sattelgestell hat sich verbogen, die rumänischen Straßen waren wohl zu viel für diesen brauchbaren und leichten, aber auf langen Touren nicht sehr tollen Sattel.
Zur Schmerzlinderung hatte ich mir eine Dose Nivea-Creme mitgenommen, was sich als Griff ins Klo erwies, denn sie trug kein Stück zur Linderung oder Vorsorge bei. Den diesbezüglichen Stein der Weisen sollte ich erst kurz vor Tourenende finden. Super…

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