Rumänien 2007 – 22.

18.08.

Gleich zu Beginn geht es heute bergauf, irgendwann denn aber auch wieder bergab Richtung Vascau. Wir fahren durch eine zerklüftete Landschaft und entdecken eine kleine Raststätte, oder vielmehr einen Parkplatz mit Tischen und Bänken aus Beton. Wer diese erdacht hat, dem gehört heute noch ein Kabarett-Preis verliehen. Bei einer Körpergröße ab vielleicht 2,5 Meter passen sie.


Eine sehr schöne Überraschung hält das sehr hässliche Städtchen Stei für uns… oder vielmehr nur für mich bereit. Hier sitzen wir und ich trinke einen hervorragenden Espresso. Sehr stark, sehr angenehm und er kostet nur 1 Lei, also umgerechnet rund 30 Cent.

Gar nicht so weit von Stei entfernt liegt die Höhle Peştera Urşilor, die wir leider nicht besucht haben, die aber sicherlich einen Besuch wert ist! Das ist sehr schade, aber der Preis für meinen und unseren Urlaub. Ich/wir haben wenig gesehen, was abseits der Straßen liegt und das hat mehrere Gründe.

  • Mit dem Rad, noch dazu mit Gepäck, ist es kaum möglich Sachen abseits von Straßen oder halbwegs guten Wegen zu besuchen. Beides müsste ich an einem vertrauensvollen Ort zurücklassen, was natürlich nicht immer möglich ist.

  • Häufig verhindert einfach der Zeitplan die Besichtigung vieler Begebenheiten. Je nachdem wie gut ein Ziel zu erreichen ist, muss man der Besichtigung schon mal z.B. einen ganzen Tag widmen.

  • Alleine hatte ich häufig gar keine große Lust auf irgendwelche Abstecher. Dinge, die ich vorher geplant hatte, führte ich zwar durch, aber insgesamt saß ich lieber auf dem Sattel und bin gefahren.

Unser Zeitplan für die Strecke Gyula – Debrecen war knapp kalkuliert. Anfangs planten wir zwar die Besichtigung einer Höhle und wollten dafür einen Tag Pause einlegen, da wir aber anfangs nicht so schnell voran kamen wie erhofft, mussten wir die Besichtigung sausen lassen und uns am Ende sogar noch ran halten, um pünktlich zu unserem Ziel zu gelangen.

Der Tag klang sehr spaßig aus: die abschließende Steigung war 15-20Km lang. Sonja hat es keinen Spaß gemacht, ich mag das. Kurz bevor wir die Passhöhe erreicht haben (~100Hm vorher), haben wir unser Nachtlager aufgeschlagen, irgendwo neben einer Straßenkehre. War sehr nett da.

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