Projekt 2010 – Teil 1 – 08.01.2010

Wo gehts lang?

Urlaubsplanungstagebuchproijektrumänienzweitausendundzehn
– Teil 1 –

Heute ist Dienstag und nebenbei sogar der 5. Tag des Jahres 2010. Und gerade ist mir ein Gedanke gekommen. Ursprünglich gedachte ich eine Anleitung: „Wie plane ich eine Radtour“ zu schreiben. In erster Linie wäre diese natürlich für Anfänger interessant, vielleicht hätte aber auch der eine oder andere erfahrene Tourer noch Ideen für diese schöne Beschäftigung bekommen… oder er hätte, hoffentlich, einfach Spaß am Lesen gehabt. Kurzum, den Gedanken habe ich verworfen. Mein neuer Plan: ich lasse euch einfach an meinen persönlichen Urlaubsplanungen für meinen nächsten großen Urlaub Teil haben und verfasse nun in unregelmäßigen Abständen meinen Urlaubsplanungstagebuchproijektrumänienzweitausendundzehn.

Mist ist das! Wäre mir der Gedanke ein viertel Jahr früher gekommen, hättet ihr von Anfang an dabei sein können. Aber jetzt muss es auch so gehen.
Die letzten Jahre verlaufen urlaubsmäßig in groben Zügen so: ein Monat Radurlaub, zwei Monate in den Erinnerungen schwelgen, neun Monate Planung, Vorbereitung und vor allem Vorfreude! Natürlich, meine Radreisen brauchen kein ¾ Jahr vorbereitet zu werden, aber bei mir ist das einfach ein Resultat massiver Vorfreude.

Was bislang geschah…
Nachdem ihr nun also schon einen Teil meiner Vorbereitung versäumt habt, wird sich mein Urlaubsplanungstagebuchproijektrumänienzweitausendundzehn zunächst dieser ersten, der verpassten Phase widmen.
Der Rahmen der Tour
Hey, es wird wieder ein Radurlaub. Daran bestand nie ein Zweifel! Wie bestreite ich ihn? Allein? Nee, das darf ich nicht. Meine Freundin muss mit und Martin kommt auch mit. Und wo geht’s hin? Die Ukraine war kurz angedacht und sie klang als Reiseziel verdammt gut. Allerdings packte mich so sehr das Heimweh nach Rumänien (nein, ich kommen nicht aus diesem schönen Land, habe dort allerdings ein ¾ Jahr meines Lebens verbracht), dass ich unbedingt dorthin zurück wollte… will!
Und wie überzeugt man seine Mitreisenden am Besten von den eigenen Wüsnchen? Man formuliert ein rühriges Bittgesuch und gibt ihnen einen (beinah) Blankocheck das Reiseziel für den nächsten Urlaub allein aussuchen zu dürfen. Und man macht ihnen Rumänien schmackhaft – was bei diesem Land ein Kinderspiel ist.
Welch ein Urlaub soll es werden? Ist geklärt.
Wer fährt mit? Ist geklärt. Ist geklärt? Eigentlich nicht ganz… aber dazu später mehr.
Wo geht’s hin? Das ist sicher geklärt.
Aber wie und wo wird geschlafen? Na, das ist genauso klar. Unter freiem Himmel natürlich… zumindest aber im Zelt.

Die Anfahrt
Also weiter geht’s und nun kommt das erste Problem. Ein Blick auf die Karte zeigt an: Rumänien liegt nicht ganz direkt bei Frankfurt. Hmm. Komisch. Irgendwie müssen wir also hinkommen. Aber wie? Mit dem Flieger? Aus umwelttechnischen- und finanziellen Gründen lehne ich das ab. Außerdem bringt den Reisenden solch eine schnelle Anreise um das Vergnügen der Reise. Also wie dann, mit dem Bus? Das funktioniert nach Rumänien sehr gut und auch günstig. Problematisch ist nur, dass die Fahrt mit dem Bus auf solch einer langen Strecke ausgesrpochen unangenehm wird (ich spreche da aus Erfahrung) und die Räder alles andere als materialschonend transportiert werden (da spreche ich aus eigener Erfahrung und der mancher Radler, die ich unterwegs getroffen hab).

Unterwegs mit der Bahn.

Am Liebsten fahre ich mit der Bahn. Sie ist relativ günstig, Räder konnen super transportiert werden und sie ist meist recht komfortabel. Man kann sich auch nach Lust und Laune die Beine vertreten… naja, ihr kennt das ja. Bereits 2007 bin ich mit der Bahn und meinem Rad nach Rumänien gereist und musste damals mit Verblüffung feststellen, dass die Einreise mit dem Rad in einer Bahn nach Rumänien nicht möglich ist! Ich hab überall nachgefragt, mich ganz schlau gemacht, hab bei der österreichischen Bahn nachfragen lassen (da die Strecke eh über Wien läuft), keine Chance. Na gut dachte ich mir damals, dann fahre ich halt bis zur rumänischen Grenze und starte dort (damals in Debrecen/Ungarn). Das hat auch alles wunderbar geklappt.
Wo nun dieses Mal der Startpunkt für die Tour sein sollte? Das hing natürlich von der Tour an sich ab: wo sollte es langgehen? Ich überflog also meine alte Tour und erinnerte mich an vieele schöne Orte, die ich gern wiedersehen wollte. So war der Startpunkt schnell gefunden: möglichst nah am Tal der Aries. Ziemlich genau im Westen dieses Tals liegt das ungarische Gyula und Bekescsaba. Beides kenne ich noch aus 2007 und weiß auch, dass man dort super mit dem Zug von Wien aus hinkommt. Bingo. Anreise ist geklärt.
Hoppala, ein entscheidender Faktor fehlt noch: wie lange fahren wir eigentlich weg? Zwei Studenten werden dabei sein und eine Person im Schwebefaktor zwischen Ausbildung und Berufsleben. Das passt. Wir bleiben mindestens einen Monat, mitte Juli geht’s dann spätestens los.
Das ist noch ganz schön lang hin… 😦

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