Projekt 2010 – Teil 5 – 09.02.2010

Man siehtse nicht? Ich liege grad drauf: auf der Exped SIMlight 3,8.

Isomatte

Die Wahl der Schlafunterlage ist viel kritischer, als dies viele annehmen. Der Schlafsack isoliert gen Boden praktisch nicht mehr, da die Füllung durch das Gewicht des Schläfers plattgedrückt wird. Hier muss nun die Schlafunterlage das Auskühlen des Körpers verhindern. Die Isolation herkömmlicher (nicht der neueren High-Tech-) Luftmatzratzen tendiert gegen „0“ und so sollte eine Isomatte die Schlafunterlage der Wahl sein. Die gibt’s nun in verschiedenen Qualitäten als Schaumfstoffmatten (EVA (Evazote) sollte hier der Material der wahl sein), oder eben „selbstaufblasend“. Ich mag letztere lieber. Sie sind naturgemäß empfindlicher gegenüber Löchern, die zum vorrübergehenden Ausfall der Matte führen, bieten aber den wesentlich besseren Schlafkomfort.

In diesem Sommer wird die Wahl der Matte allerdings unkritisch sein. Zwar werden wir auch ein paar Nächte im Gebirge und rund 2000 Metern verbringen, die meiste Zeit werde ich hingegen eher mit der nötigen Kühlung meines Körpers kämpfen.

Hmm, welche Matte nehme ich denn mit? …welche habe ich denn überhaupt? Zur Auswahl stehen mir die Exped SimLight 3,8, die Exped Doublemat & die Ortlieb Classic 3,8. Die Simlight kann ich in der Mitte falten und entsprechend hat sie dann ein sehr kleines Packmaß. Die Ortlieb müsste ich auf meinem Träger transportieren. Dort ist aber doch schon das fette Venus. Allein deswegen tendiere ich zur Exped-Matte. Auf der anderen Seite… die Doublemat habe ich unterwegs einfach um das Venus gewickelt. Das wurde dadurch natürlich noch fetter, aber beides war gut verstaut. Das könnte ich auch mal mit dem Venus und der Ortlieb probieren. Hmm, naja. Nach wie vor meine ich, kommt wohl die Simlight mit. Gegenüber Ortlieb spare ich dann sogar 300 Gramm, die ich in Gummiebärchen investieren kann 😉

Fett: auf dem Träger ist das Exped Venus III in die Exped Doublemat eingerollt.

Was ist denn mit der Doublemat? Najaaa… die ist wirklich klasse und sehr praktisch. Aber ich schlafe so schlecht auf dieser max. 9mm dünnen Evazotematte. Trotzdem ist bei ihr immer die Überlegung ob sie mitkommt. „Nehmen wir Eva mit?“ „Klar.“ Eva ist die vielleicht einzige Frau, auf die keine andere Eifersüchtig wird. Wir nutzen sie z.B. einfach gern als „Picknickdecke“ vor dem Zelt. Die anderen Matten können dann im Zelt bleiben, ziehen abends keine Feuchtigkeit und mit der Doublemat kann man echt rüde umgehen und sie überall nutzen. Ich finde sie ungemein praktisch.

Apropo selbstaufblasend (hier Simlight & Ortlieb), eigentlich stimmt das ja gar nicht. Im Inneren einer solchen Matte befindet sich lediglich ein offenzelliger Schaumstoff, der sich, wenn man das Ventil öffnet, ausdehnt und somit Luft ansaugt. Ein Nachblasen ist bei diesen Matten, je nach Dicke, fast immer notwendig.

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