Primus Commuter Mug

Der Becher total.

Heiß!

Noch recht neu in meiner Sammlung praktischer Dinge ist der Primus Commuter Mug. Bei diesem handelt es sich um einen 400ml großen Isolierbecher mit einem hochwertigen Durchtrinkdeckel. Vom Blatt her war das endlich mal ein solcher Becher, der mir in jeder Hinsicht zusagte. Das Volumen ist recht groß und die Ausführung sehr hochwertig. Prima ist der absolut dichte Deckel, der sich erst auf Knopfdruck öffnet und das Getränk somit freigibt. Dieser ist wesentlich hochwertiger als bei der Konkurrenz ausgeführ, wo der Deckel häufig nicht richtig fest auf dem Becher sitzt oder die Öffnung nicht sicher verschlossen werden kann. Zur Mitnahme sind solche Becher weniger geeignet.

Übel hoch ist der Preis des Primus von 16,95€ für die nur in schwarz erhältliche Ausführung in Edelstahl. Die Kunststoffvariante ist in vielen feinen Farben erhältlich und wird für 9,95€ angeboten. Aber warum sollte man sein Geld überhaupt für so etwas ausgeben? Ein Muss ist ein solcher Becher sicher nicht, aber für mich erweißt er sich als ungemein praktisch. Bevor ich meinen Kaffee normalerweise leergetrunken habe, ist er häufig schon kalt – weil ich ihn einfach gern nebenher trinke. Gegen kalten Kaffee habe ich an und für sich nichts einzuwenden, wohl aber gegen lauwarmen. Naja, und heißer ist mir dann doch noch lieber. Das ist also der Vorteil Nummer eins. Ein weiterer Vorteil ist die Mobilität des Bechers. Man kann ihn einfach als eine Thermoskanne behandeln und auch befüllt irgendwo mit hinnehmen ohne sich Gedanken über ein Auslaufen des Inhalts machen zu müssen. Für Schule, Uni, Arbeit oder einfach für unterwegs ist er ideal. Einschränkend allerdings: das Ding wiegt in der Edelstahlausführung ganze 350g und ist somit für Gewichtsfetischisten nicht unbedingt geeignet. Immerhin 70g (und 7€) spart, wer den Mug in der Kunststoffvariante kauft. Im Alltag ist mir das Gewicht jedoch herzlich egal. Und wenn ich mit dem Rad unterwegs bin? Dann nehme ich den Becher nicht mit – für den Alltag ständig, für die Tour aber nicht. Warum? In der kalten Jahreszeit ist der Becher unterwegs sicher sehr praktisch (und vielleicht wäre er dann auch mit im Gepäck), aber wenn es wärmer wird habe ich einfach nur diesen hier dabei und brauche nichts anderes.

Daten

  • Fassungsvermögen: 0,4 Liter
  • Maße: Ø 81 x 197mm
  • Gewicht: 350g

Praxis

Der Becher macht erst einmal einen sehr ordentlich verarbeiteten Eindruck. Bei meinem Exemplar war lediglich die Pulverlackierung an der Ober- und Unterkante minimal angeschlagen (siehe Foto), aber ob das nun ein herstellerseitiger Verarbeitungs- oder Lagerfehler war oder es im Geschäft passiert ist, kann ich nicht beurteilen. Und mir ist es nebenbeigesagt auch wurscht. Praktisch und sinnvoll ist die gummierte Unterseite des Bechers, die ihn sehr rutschfest macht und die Oberfläche der Stellflächen schont.

Das Highlight des Mugs ist sicherlich der Durchtrinkdeckel mit seiner angenehmen (aber leider minimal rauhen) Trinköffnung. Wie beschrieben langt ein Knopfdruck, um das Getränk freizugeben und dank einer kleinen Ausgleichsöffnung fließt es auch kontinuierlich und blubberfrei. Dank eines guten Gewindes lässt sich der Deckel gut schließen und dank einer ordentlichen Silikondichtung kommt auch kein Tropfen ungewollt raus. Insgesamt kann ich an diesem Becher nichts wirklich bemängeln – auch das Gewicht geht in Ordnung, denn Ultraleichtleute werden seine Mitnahme wohl ohnehin nicht in Erwägung ziehen.
Als praktisch erweißt sich die Markierung der maximalen Füllhöhe im Becher. Nutzt man das Volumen allerdings mit heißer Flüssigkeit aus, so ist der Öffnungsknopf kaum noch zu drücken und der Deckel muss ein klein wenig abgeschraubt werden, um den Überdruck abzubauen.
Achso, ja! Beinah hätte ich es vergessen: Mein Kaffee bleibt nun ordentlich lange heiß. Mit einer guten Thermoskanne ist das nicht direkt vergleichbar, aber dafür absolut praxistauglich. Freilich wird das Getränke bei zunehmender Becherleere schneller kalt als in einem vollen Becher – das ist ja leider normal…

Nachtrag vom 24.03.2013
Lange ist es her da ich diesen Beitrag erstellt habe und endlich denke ich an folgenden Nachtrag: Der Deckel ist bei dieser (der alten) Variante nicht zerlegbar und das Innere des Deckel durch die große Dichtungsplatte praktisch überhaupt nicht zu reinigen. Von daher werte ich die alte Version des Bechers von „Sehr empfehlenswert minus“ ab, er ist dadurch eigentlich gar nicht zu empfehlen. Die neue Becerversion ist ein wenig teurer geworden, dafür lässt sich der Deckel sehr einfach und komplett zerlegen. Also ist er erneut…

Und mein Prädikat?

Sehr empfehlenswert minus

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3 Gedanken zu „Primus Commuter Mug

  1. Pingback: Mein Primus ist tot, es lebe der Thermos! | Rad und Fuß

  2. hey…

    super Bericht^^

    kannst du vielleicht noch ein paar Bilder von der Unterseite des Deckels Posten, um zu sehen wie die Öffnungs- und Schließmechanik aussieht? Kann man den Deckel auseinander bauen um ihm zu reinigen?
    Vielleicht kauf ich mir auch sohn Ding.

    viele Grüße, Stefan

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