Radtour an Rhein und Mosel bei Starkregen.

Mainzelmännchen an Rhein und Mosel - IMG_0206Es ist zwar eine blöde Idee, aber na gut… ich komme mit.

Die Forumsstaffel sollte also von Mainz nach irgendwo an der Mosel… oder derlei Gegenden. Was hab ich damit zu tun? Nichts. Aber Andrea hat gesprochen und so kam ich also mit. Und wusste gleich: das ist eine blöde Idee.
Völlig unchristlich die Zeit des Aufbruchs, immerhin ein kleines Frühstück unterwegs. Wir saßen noch nicht ganz auf den Rädern, als wir auch schon wieder anhielten und unsere Weiterlesen

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Test: Eureka Quazar 3 SUL

Eureka Quazar 3 SUL - DSC00630Mit einem Quazar und mächtig Venom durch Nordhessen

Ganze 170cm ist das Eureka Quazar 3 SUL breit und auch zwei Meter Recken sollten in ihm noch aufrecht sitzen können. Was um alles auf der Welt will ich mit diesem Palast?! Zum Wandern werde ich dieses Ungetüm von einem Zelt doch wohl nicht mitnehmen, oder? Und auf dem Rad? Klar, big is beautiful und so reisten wir jüngst durch mein geliebtes Nordhessen und derlei Gegenden mit der Mama aller Zelte und ich dazu mit meinem geliebten KMX Venom AL.

Grober Plan war freitags nach der Arbeit mit der Bahn nach Kassel zu fahren, von dort nach Hann. Münden, dann Göttingen, Bischhausen, Sontra, Rockensüß und dann die Fulda flussaufwärts, bis wir keine Lust mehr haben. Vor Hann. Münden fanden wir unseren ersten Schlafplatz und bauten das Quazar im Weiterlesen

Rumänien 2010 – Teil 4 – 24.-27.7.2010

24.-27.7.
Wir brechen wieder auf, haben kein Geld (zumindest keine Lei) mehr in der Tasche und kaum noch Wasser. Die Strecke ist streckenweise der Hammer: kindskopfgroße Wackermänner und metertiefe (…naja…) Schlaglöcher überall auf der Straße. Martin verliert auf der nächsten Abfahrt zwei Mal sein Salewa Micra vom Gepäckträger. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war auf dieser Tour nie hoch, auf diesem Straßenbelag wird sie noch geringer. Die Landschaft: viele Träume!
Wir fahren also von dem freien Campingplatz bei Cetatile Ponorului los, verlassen das schöne Tal und wenden uns in der Hauptsache nach Osten. Mal gehts rauf, mal gehts runter, wir treffen eine uns schon bekannte polnische Reisegruppe auf der Ladefläche eines LKWs wieder, finden wieder wilde Pferde, genießen die Stille der Bergwelt. Vorbei gehts an Cabana Padis, bald auch an Poiana Horea. Bald? Naja, bis dorthin hats denn doch etwas gedauert und ganz nebenbei auch mal wieder geregnet. Netterweise hats der Wettergott aber doch ganz gut mit uns gemeint und den Regen wieder nicht Überhand nehmen lassen.
Bis wir im Ariestal eintrafen hatten wir nur „B-Straßen“ unter uns, vor uns und hinter uns. Die sind langsam und unbequem, aber ich fahre sie unheimlich gern! Hier fahren die rumänischen Autofahrer endlich mal vernünftig Weiterlesen

Rumänien 2010 – Teil 3 – 22. & 23.7.2010

Der Anstieg ist (leider) schon vorbei.

22.7.
Bevor wir uns den Anstieg des Tages gönnten, gönnten wir uns lieber nochmal ein anderes schönes Ereignis und fuhren zu den Füßen des „Amfiteatrul Boga“. Von oben muss man einen herrlichen Ausblick haben, von unten, naja, mit den Rädern kommt man wohl nicht so ganz dorthin, wo wir hinwollten. Immerhin erblickten wir einen schönen Wasserfall und ich duschte dort mal auf die Schnelle meinen Kopf. …wurde dann aber tückischer- und hinterlistigerweise ganz druntergeschuppst, was mir nicht nur den Atem nahm, sondern auch meine Radhose einweichte. Puuh, ich hatte eine in Reserve dabei.
Schließlich mussten wir uns von diesem Ort losreißen und den Pass dann doch beginnen – nach einer Eispause nach sehr wenigen Höhenmetern. Die Straße wird gerade Asphaltiert, zumindest sind die Schuffter sehr am Bauen. Die Hochfahrt ist in Ordnung, nicht so wahnsinnig anstrengend, aber der Boden ist recht lehmig und auf einem steinharten Untergrund befindet sich eine mehr oder weniger dünne, schmierige Schicht, die das Fahren, gerade bei Regen (und denn hatten wir mal wieder eine halbe Stunde lang), nicht unbedingt angenehmer gestaltet.
Jut, jut, irgendwann haben wir es alle geschafft, der Berg ist Weiterlesen

Rumänien 2010 – Teil 2 – 20. & 21.7.2010

Los gehts!

Endlich gehts los!

Am 20.7. nun der Aufbruch von „Inne Feldern“. Über Santana, Pancota, Selaus und Sicula erreichten wir die „79A“, die wir bis Barsa nach Osten fuhren. —Einschub, Einschub: der geneigte Leser wirs feststellen, dass ich zwar meist die rumänischen Namen verwende, nicht aber die rumänischen Sonderzeichen. Weiter, weiter— Die Temperaturen waren vorerst noch enorm schweißtreibend, die Luft noch immer ungewohnt feucht. Zumindest Punkt eins änderte sich, je näher wir an die Westkarpaten heranfuhren. Es wurde nicht nur immer hügeliger, sondern auch immer bedeckter und kühler. Plötzlich ein Wolkenbruch. Wir verkriechen uns unter der Eva (wie, die kennst du nicht?) und freuen uns, als das schlechte Wetter weiterzieht.
In Barsa verlassen wir die Hauptstraße und versuchen Vascau über eine Nebenstrecke zu erreichen. So „neben“ ist die Strecke denn aber doch nicht, wir befinden und plötzlich in einem touristisch recht gut erschlossenem Gebiet. Nach 100Km Tagestour finden wir zufällig einen Campingplatz (ich glaube in Moneasa) und bleiben die Nacht dort. An und für sich ist es mir recht egal, ob ich nun irgendwo in den Büschen oder auf einem C’platz nächtige, allerdings mag ich nach einem Tag auf dem Rad durchaus eine Dusche und den beiden anderen dachten kaum anders. Hierin liegt der Grund, warum wir uns, trotz anderweitiger Planung, dann doch häufig auf bezahlten Plätzen niederließen. Mancher Orts, hier z.B., ist die Dusche aber auch eine ganz neue Erfahrung und Herausforderung. Das Wasser war immerhin lauwarm und kam mit dem Druck, den ein Wasserstrahl nunmal entwickelt, wenn sich das Wasserbehältnis direkt über einem befindet. Der eingebaute Druckminderer tat sein übriges uns eine prächtige Dusche zu verwehren: Das Wasser kam mal hier und mal dort aus dem Schlauch heraus und so war es geschickter nicht den Duschkopf, sondern den Weiterlesen

Test: Marmot Twilight 2P

Klasse: Klippse und hochwertiges Gestänge.

Marmot Twilight 2P

Für unseren Sommerurlaub, wir werden 6 Wochen mit dem Rad durch Rumänien touren, plante ich den Kauf eines freistehenden Zeltes. Die übrigen Anforderungen waren recht klar: zwei Apside, das möglichst luftige Innenzelt sollte zuerst aufgebaut werden können, Gewicht und Packmaß sollten gering, bzw. klein sein. Bei diesem Anforderungsprofil bleiben eine ganze Reihe Zelte über. Am Ende ist es das Marmot Twilight 2P geworden, es schien meine Wünsche prima abzudecken. Für zwei Personen bietet das Innenzelt eine geräumige Breite (Grundfläche) und erfüllt auch sonst alle gewünschten Anforderungen. Zudem weckt ein orangefarbenes Marmot-Zelt nunmal einfach schöne Erinnerungen an meinen letzten Rumänienurlaub. Da zudem auch der Preis gestimmt hat und für 219€ sogar ein Footprint zum Lieferumfang gehört, war die Entscheidung gefallen. Zusammen mit meiner Therm-a-Rest NeoAir hatte ich es mir bei den Bergfreunden bestellt und ruckizucki traf beides bei mir ein.
Für einen Testaufbau räumte ich kurzerhand mein Zimmer um, eigentlich lag ich nämlich mit Fieber im Bett, und konnte es kaum erwarten Weiterlesen