Test: Shimano PD-A 530

Shimano PD-A 530

Als ich Kotku (mein Alltagsrad) 2008 aufbaute, stellte sich natürlich auch die Frage nach den passenden Pedalen. Am Tourer hatte ich die Klickpedale schon abmontiert, weil ich am liebsten mit normalen Schuhen fahre. Für Kotku wollte ich mir die Option Klickies zu fahren aber offen halten und so investierte ich in die Shimano PD-A 530. Diese besitzen einseitig einen offenen, das heißt schmutzunempfindlichen Klickmechanismus und auf der anderen Seite eine große Plattform zum Fahren mit normalen Schuhen. Das ganze hat Shimano sehr formschön verpackt und so war der Kauf alsbald beschlossene Sache.

Praxis

Wie es so kommt, bin ich die Pedale nur selten mit Klickies gefahren, sondern fast stets mit Alltagsschuhen. Dennoch, der Mechanismus funktioniert top. Shimanotypisch hat man zwar kein großes Fersenspiel, also keine sonderliche horizontale Bewegungsfreiheit, aber Ein- und Ausstieg klappen gut. Das Pedal stellt sich bei Nichtbelastung diagonal, damit man sowohl an die Klick-, als auch an die Plattformseite leicht herankommt.
Die erwähnte Schmutzunempfindlichkeit bestätigt sich in der Praxis. Schmutz wird durch die Cleats aus dem Mechanismus herausgedrückt und schon stellt sich eine sichere Verbindung zwischen Schuh und Pedal ein. Schwierig wird’s allerdings wenn man die Plattformseite unter nicht optimalen Bedingungen, das heißt bei Feuchtigkeit oder Nässe benutzen möchte. Klar geht das, kein Problem. Aber kaum ist die Schuhsohle nass geworden, so verhält sich das Pedal zum Schuhe wie das Eis zur Kufe. Naja, ist übertrieben – klar. Aber eine sichere Verbindung zwischen den beiden existiert einfach nicht mehr und ich bin in manch einer Situation durchaus vom Pedal gerutscht. Bei der zahmen Form der Pedalzähne ist das nicht verwunderlich.

Die Lagerung lagert nach 13000 Kilometern völlig problemlos. Das Pedal hat im Laufe der Zeit natürlich so seine Schrammen und Kerben abbekommen (auch Rost durch Nichtnutzung des Klickmechanismus) aber da ist nichts, was die Funktion irgendwie beeinträchtigt.

Erfeulich ist das Gewicht des Shimano PD-A 530: nachgewogene 385g bringt es auf die Waage. Erhältlich ist es mittlerweile ab etwas mehr als 30€, wobei die UVP bei knapp 60€ liegt.

Fazit

Zum durchaus günstigen Preis erhält der Käufer ein leichtes, schönes und langlebiges Pedal, welches bei Regen (oder allgemein: feuchten Schuhsohlen) im Plattformbetrieb sehr rutschig wird. Hierdurch verspielt es eine bessere Einstufung meinerseits und lässt es für einen ganzjährigen Gebrauch weniger sinnvoll erscheinen. Zwar bin auch ich mit ihm im Regen und Schnee unterwegs gewesen, habs aber nunmehr aus diesem Grund getauscht.

Und mein Prädikat?

Empfehlenswert minus

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